systema.SOZIAL – Ihre Lösung auf einen Blick:

Für

  • Behindertenhilfeeinrichtungen
  • Werkstätten für behinderte Menschen
  • Ambulant betreutes Wohnen
  • Arbeit und Ausbildung
  • Berufsbildungswerk (BBW)
  • Berufsfortbildungswerk (BFW)
  • Therapeutische Praxen

Highlights

  • Individuelle Betreuungspläne auf Basis einer Bedarfs- und Aufwandserhebung
  • Effektives Ressourcenmanagement
  • Übersichtliche Termin- und Aufgabenverwaltung
  • Individuelle Formulargenerierung
  • Sozialberichtsgenerator
  • Maßnahmenplanung mit Evaluationsoption

Kernprozesse Verwaltung

  • Betreuten-Informations-System
  • Leistungabrechnung
  • Rezepterfassung und -abrechung
  • Kostenbeitragsermittlung
  • Dienstplan
  • Controlling

Kernprozesse Betreuung

  • Betreuungsplanung und -dokumentationssysteme
  • GBM-Verfahren
  • IHP-Verfahren
  • Metzler-Verfahren
  • Detmolder Lernwegemodell
  • ArbeitsProfilOptimierung (APO)
  • Personalbedarfsplanung
  • Gruppenbuch mit Pflegedokumentation
  • Gruppenkasse

Lösungsüberblick

Ihr Bereich - die Behindertenhilfe

Institutionen, die Hilfen für Menschen mit Behinderungen anbieten, müssen sich verstärkt auf die Dokumentation der Qualität ihrer Arbeit konzentrieren. Anlass dazu sind die Veränderungen durch § 75 SGB XII (vormals § 93 BSHG), die Pflegeversicherung sowie die steigende Marktkonkurrenz zu anderen Anbietern von Behindertenhilfe. Die Qualität der Betreuungsleistung in der Behindertenhilfe muss erhalten und ausgeweitet werden. Gleichzeitig ist jedoch die Vorgabe der Kostenträger zum kostengünstigen Handeln zu berücksichtigen. Nur durch ein funktionierendes Qualitätsmanagement lassen sich in Konsequenz beide an sich gegenläufigen Ziele vereinen.

Ihre Anforderungen

Standardisiert, aber dennoch optimal auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten: Als Entscheider eines Unternehmens aus der Sozialwirtschaft stellen Sie vielschichtige Anforderungen an Ihre Software:
  • Kennzahlen aus allen Bereichen zur Steuerung ihres Unternehmens
  • EDV-Unterstützung aller Kernprozesse
  • Umfassendes Betreuten-Informations-System
  • Einfache und effektive Leistungsabrechnung
  • Abbildung Ihrer landesspezifischen Abrechnungsmodalitäten
  • Integrierte Hilfeplanung und -dokumentation (unterschiedliche Verfahren werden unterstützt)
  • Vollständige Unterstützung des Gruppenalltag
  • Bedarfsgerechte Dienstplanung und Abrechnung

Unsere Lösung systema.SOZIAL

Die Produktfamilie systema.SOZIAL deckt alle Anforderungen der Verwaltung und Betreuung als integrierte Komplettlösung ab. systema.SOZIAL ist als modulare Lösung konzipiert. Sie besteht aus einer Vielzahl von Standard-Bausteinen, welche Sie mit uns gemeinsam zu einer genau auf Ihre Einrichtung zugeschnittene Lösung zusammensetzen können. Unabhängig davon, ob Sie eine einzelne Einrichtung, ein Verbund oder ein Träger sind.

Gemeinsam wurde die Lösung mit wissenschaftlichen Institutionen, Trägern und Einrichtungen konzipiert und in Zusammenarbeit mit Endanwendern praxistauglich entwickelt. Mit dem Betreuten-Informations-System, der Leistungsabrechnung (alle Bundesländer), der Hilfeplanung und -dokumentation, dem Rechnungswesen und Controlling, dem Personalmanagement, sowie dem systema.DP (Dienstplan) bieten wir alles, was eine integrierte Komplettlösung für die Behindertenhilfe heute haben muss.

Leistungsabrechnung und Betreuten-Information-System

Die Produktfamilie systema.TOPSOZ innerhalb unserer Gesamtlösung systema.SOZIAL deckt Verwaltung, Leistungsabrechnung und Betreuten-Informations-System ab. Konsequenterweise berücksichtigt die Leistungsabrechnung die Besonderheiten aller Bundesländer. Die prozessorientierte Software ist bereits in der 3. Produktgeneration und ermöglicht eine flexible modulare Abbildung Ihrer einrichtungsspezifischen Gegebenheiten. Alle Informationen über Einrichtung, Plätze, Betreute haben Sie stets auf einen Blick. Eine Prozesssteuerung für regelmäßige Tätigkeiten (z.B. Aufnahme, Maßnahmenplanung; Hilfebedarfsgruppenänderung), professionelles Dokumentenmanagement erleichtern die Arbeitsweise. Umfangreiche Möglichkeiten der Auswertung und Statistik liefern aussagekräftiges Datenmaterial z.B. für Verhandlungen mit den Kostenträgern.

Das GBM-Verfahren im Behindertenhilfe-Assistent

Das GBM-Verfahren im Behindertenhilfe-Assistent ist ein Instrument zum Qualitätsmanagement in Behinderteneinrichtungen. Auf Basis einer Bedarfs- und Aufwandserhebung werden individuelle Betreuungspläne erstellt. Die objektive und transparente Bewertung der Arbeitsprozesse trägt nicht nur zu einer Optimierung der Arbeitsorganisation, sondern auch zu einer Steigerung der Prozessqualität bei. Darüber hinaus ermöglicht der Abgleich von Bedarf und Aufwand ein effektives Ressourcenmanagement in den einzelnen Gruppen wie auch in der Einrichtung. Ein wesentlicher Bestandteil des Behindertenhilfe-Assistenten sind die umfangreichen Dokumentationsmöglichkeiten, die sich leicht auf die individuellen Besonderheiten der Einrichtung anpassen lassen. Die Dokumentation des Alltags und der pflegerischen Leistungen ist einfach und elegant zu handhaben. Das GBM-Verfahren im Behindertenhilfe-Assistent wird vom Bundesverband Evangelische Behindertenhilfe e.V. empfohlen.

Website des BeB zum GBM-Verfahren
Einsatz des GBM-Verfahrens in der Schweiz (Firma Brains)

IHP-Verfahren (Rheinland-Pfalz)

Das Hilfeplanverfahren nutzt die Erfahrungen aus der Anwendung einer Integrierten Behandlungs- und Rehabilitationsplanung (IBRP) für seelisch behinderte Menschen, dem Metzler-Verfahren sowie das für das Land Rheinland-Pfalz entwickelte Hilfeplanverfahren. Tatsächlich stellt das individuelle Hilfeplansystem eine zielorientierte Kombination bzw. Weiterentwicklung der genannten Elemente dar. Das individuelle Hilfeplanverfahren greift die methodische Struktur der Integrierten Behandlungs- und Rehabilitationsplanung (IBRP)für seelisch behinderte Menschen der Aktion psychisch Kranke e.V. auf und macht sie für alle Behinderungsarten nutzbar. Das Hilfeplansystem des Landschaftsverbandes Rheinland wird für alle Menschen mit einer Behinderung unabhängig von deren Art und Ausprägung gleichermaßen zur Anwendung kommen. Dabei wird zwischen Erwachsenen und Kindern differenziert.

Zukünftig ersetzt dieser Hilfeplan bisherige Berichtsformen; die Kostenträger werden ihn anstelle der Entwicklungsberichte für Bewohnerinnen und Bewohner von Einrichtungen anfordern. Bis zum 31.12.2005 ist eine Übergangszeit vereinbart. Ab 2006 erfolgt die Finanzierung der Leistungserbringung ausschließlich auf Grundlage des IHP. Die Konditionen dafür werden bereits in 2005 verhandelt werden.

Metzler-Verfahren

Das Metzler-Verfahren entwickelte die Forschungsstelle "Lebenswelten behinderter Menschen" in Tübingen. Es dient zur Erhebung des Hilfebedarfes für die individuelle Lebensgestaltung im Bereich "Wohnen" bzw. im Bereich "Gestaltung des Tages" (Behindertenhilfe).

Das Metzlerverfahren dient zur Bildung von Gruppen vergleichbaren Hilfebedarfes und zur Feststellung des individuellen Hilfebedarfes.

Die sieben Lebensbereiche eines Menschen werden mit "Metzler" abgebildet.
  1. Alltägliche Lebensführung
  2. Individuelle Basisversorgung
  3. Gestaltung sozialer Beziehungen
  4. Teilnahme am kulturellen/gesellschaftlichen Leben
  5. Kommunikation und Orientierung
  6. Emotionale und psychische Entwicklung
  7. Gesundheitsförderung

Detmolder Lernwegemodell

Das Detmolder Lernwegemodell (DLM) ist ein seit zwei Jahrzehnten in Deutschland erfolgreich eingesetzt Fördermodell für die berufliche Bildung von behinderten Menschen. Das Modell wurde vor ca. 20 Jahren von der Lebenshilfe Detmold e.V. entwickelt und wird fortlaufend evaluiert.

Es fußt auf den gesetzlichen Anforderungen, (sonder)pädagogischem und psychologischem Wissen, dass die Vermittlung der beruflichen Bildung in kleinen Schritten am Bedarf des behinderten Menschen ermöglicht. Die beruflichen oder persönlichen Lerninhalte werden in Lernziele aufbereitet und in individuelle Lernzielkataloge zusammenfasst, z.B. nach Tätigkeitsbereichen (Tischlerei, Industrie & Montage, Küchenbereich,..) oder aber auf die besonderen Belange von Behinderungsgruppen (Schwerbehindertenkataloge, Lernzielkatalog Grundkurs, Allgemeine Berufstüchtigkeit (Schlüsselqualifikationen),..). Das Detmolder Lernwegemodell stellt ein gezieltes und prozessorientiertes Lernen sicher und kann aufgrund seiner aussagekräftigen Dokumentation, die Qualitätssicherung der Bildungsprozesse unterstützen.

APO (Arbeits-Profil-Optimierung)

Die Arbeits-Profil-Optimierung ist ein Verfahren zur Optimierung der Arbeitsplatzbesetzung in den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Dazu werden zum einen die Anforderungen an einen Arbeitsplatz erhoben (Arbeitsplatzprofil). Zum anderen werden die Möglichkeiten/Fähigkeiten einer Person ermittelt (Personenprofil).

Entgegen anderen Verfahren sind im APO keine vorgegebenen Fragebögen hinterlegt. Dem Nutzer werden Profilmasken als ,Werkzeug' zur Verfügung gestellt, in denen eigene Fragstellungen/Profilanforderungen und Vorgaben definiert werden.

Nach der Erstellung der zwei Fragebögen zum Arbeitsplatzprofil bzw. zum Personenprofil werden diese zwei Profile übereinander gelegt, um so Übereinstimmungen bzw. Abweichungen zwischen den Profilen zu ermitteln. Somit können den tätigkeitsrelevanten Fähigkeiten einer Person die behinderungsrelevanten Anforderungen einer Tätigkeit/eines Arbeitsplatzes gegenübergestellt werden.

Der Profilvergleich kann sowohl aus Sicht der Person als auch aus Sicht des Arbeitsplatzes erfolgen. Damit besteht sowohl die Möglichkeit, einen Arbeitsplatz optimal zu besetzen, als auch für eine Person die am besten geeignete Tätigkeit bzw. den optimalen Arbeitplatz zu finden.

Das APO ist eine Eigenentwicklung der systema Deutschland GmbH und als separates Modul im Behindertenhilfe-Assistent verfügbar.

Pflegedokumentation

Die Pflegedokumentation ermöglicht pflegerische Elemente in der täglichen Betreuung von behinderten Menschen zu dokumentieren. Es stehen verschiedene standardisierte Masken zur Verfügung u.a. zur Medikation, zur Erfassung der Vitalwerte sowie eine Dekubitusmaske. Die einfache Erstellung eigener Masken zur Planung und zum Erfassen der individuellen pflegerischen Elemente (z.B. Anfalls-, Pillen-, Menstruationskalender) der jeweiligen Einrichtung erhalten Ihnen Ihre Flexibilität.

Gruppenbuch

Das Gruppenbuch ist speziell für die tägliche Arbeit in der Gruppe konzipiert. Mit diesem Modul können die für die Betreuung und Pflege relevanten Termine und Aufgaben erfasst, dokumentiert und kommentiert werden. Alle Änderungen werden historisch geführt. Die Einträge werden übersichtlich gelistet oder als Kalenderübersicht (ähnlich Outlook) dargestellt. Alle Daten können über den Auswertungs-Assistent vielfältig verdichtet und nach Excel ausgegeben werden.

Rechnungswesen und Controlling

Ihnen stehen die eigen entwickelte Rechnungswesenfamilie systema.RECHUNGSWESEN oder alternativ die SAP-basierte Branchenlösung life.SOCIAL zu Verfügung. Beide integrieren sich nahtlos in das Gesamtlösungsspektrum.

systema.RECHNUNGSWESEN - mit den Lösungsbausteinen Finanzbuchhaltung, Kassenwesen, Barbetragsverwaltung, Anlagenbuchhaltung, Kostenrechnung / Controlling / Datawarehousing (OLAP) und Warenwirtschaftssystem - ist nicht einfach eine integrierte Standardsoftware, sondern eine strategische, umfassende und in die Branchenlösungen integrierte Anwendungsfamilie für das Finanz- und Rechnungswesen. Sie stellt eine globale Infrastruktur für die vernetzten Vorgänge in Ihrer Branche bereit und liefert zuverlässige Daten für das Management Ihres Unternehmens.

mySAP™ All-in-One life.SOCIAL ist funktionell auf Kernprozesse sozialer Einrichtungen voreingestellt und bietet in Verbindung mit dem systema (ehemals systema) Einführungskonzept "Aktives Prototyping" eine effiziente und kostengünstige Gesamtlösung. Die durch die systema für die Sozialbranche erweiterte SAP-Lösung ist eine von der SAP speziell für die Sozialwirtschaft qualifizierte Lösung. Die voreingestellte mySAP™ All-in-One Branchenlösung bildet die Geschäftsbereiche Rechnungs- und Finanzwesen, Personalwirtschaft, Logistik, Facilitymanagement und Kundenbeziehungen integriert ab. Sie bietet in Verbindung mit TOPSOZ eine hochintegrierte Gesamtlösung.
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Personalmanagement

Mit Personal Office und Kidicap bieten wir als Zusatzmodul ein integriertes Personalwesen an, das allen Anforderungen einer sozialen Einrichtung gerecht wird. Von der Personalverwaltung, über die Abrechnung bis hin zur Planung lassen sich alle Prozesse abbilden.
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