Lösungsüberblick
systema.CONNECT ist ein abgestimmter sektorenübergreifender Datenaustausch, der neue Maßstäbe in der elektronischen Vernetzung setzt. Es ist ein schneller und effizienter Weg, Patientendaten und Entlassbriefe zwischen Arztpraxis, Krankenhaus und auf Wunsch auch mit einer Rehaklinik auszutauschen. Der Datenaustausch basiert auf validen Daten und serviceorientierten Strukturen.
Elektronische Vernetzung am praktischen Beispiel:
Begleiten Sie die 62-jährige Patientin Paula Müller. Sie erhält in der Weserstrandklinik ein künstliches Hüftgelenk und wird dazu von ihrem Hausarzt Dr. Jürgen Petersen in die Chirurgie überwiesen. Dem Krankenhausaufenthalt schließt sich eine Anschlussheilbehandlung in einer Rehaklinik an.
Folgen Sie Frau Müller auf ihrem Weg durch das Gesundheitswesen mit Intersektoraler Vernetzung und erleben Sie jetzt das moderne Gesundheitswesen, von dem andere noch träumen.
* Hausarzt Dr. med. Jürgen Petersen
Alle Patientendaten und Vorbefunde von Paula Müller befinden sich im Arzt-Informations-System (AIS) ihres Hausarztes. Mit Einwilligung der Patientin werden alle für die Weiterbehandlung notwendigen Daten strukturiert und geschützt in systema.CONNECT abgelegt.
==> Nur autorisierte Teilnehmer haben Zugriff!
* Weserstrandklinik
Paula Müller wird in das Krankenhaus aufgenommen. Die Patienten- und Behandlungsdaten werden in das Krankenhaus-Informations-System (KIS) importiert. Die Daten liegen strukturiert, vollständig und korrekt vor. Die OP-Vorbereitung beginnt.
==> Vorbefunde in Papierform sind überflüssig. Die strukturierte Ablage beugt unnötigen Doppeluntersuchungen vor.
* Medikation und Medikationsprüfung
Die Aufnahmemedikation wird mit der Prämedikation abgeglichen. In gleicher Weise werden nach der OP die postoperative Medikation und die Entlassmedikation aufeinander abgestimmt.
==> Die enge Verzahnung der Beteiligten fördert eine abgestimmte Medikation.
* Weserstrandklinik
Alle Informationen werden zusammen mit der Diagnose, dem Befund und dem OP-Bericht im KIS abgelegt und an Intersektorale Vernetzung übergeben. Der Entlassbericht Akut steht nach Unterzeichnung in Intersektorale Vernetzung bereit.
==> Der Hausarzt hat rund um die Uhr Einblick in die stationäre Behandlung und ist über alle Behandlungsschritte informiert.
* Rehaklinik
Die stationäre Anschlussheilbehandlung (AHB) kann verzögerungsfrei beginnen. Die Patienten- und Behandlungsdaten werden importiert. Der Rehabilitationsverlauf wird im Klinik-Informations-System (KIS) dokumentiert. Die Therapiemaßnahmen und die Abschlussuntersuchung werden in dem Entlassbericht Reha zusammengefasst.
==> Die vernetzte Kommunikation beschleunigt das Aufnahmeverfahren.
==> Alle neuen Informationen stehen in Intersektorale Vernetzung bereit.
* Hausarzt Dr. med. Jürgen Petersen
Entlassung nach Hause. Dort wird Paula Müller durch ihren Hausarzt weiter betreut. Ihm liegt der gesamte Behandlungsverlauf lückenlos detailliert elektronisch vor. Die verordnete Entlassmedikation wird umgesetzt.
==> Die Voraussetzungen für eine optimale Weiterbehandlung sind gegeben.